Michelle Bivotti

2D und 3D Vergleich

Welchen Vorteil hat Verwendung der 3D- entgegen der 2D architektonischen Visualisierung ? In der ersten Reihe sagt schon die Bezeichnung „3D“ vor, dass hier 3D Modelle verwendet werden. Das bedeutet, dass sobald wir einmal das 3D Modell gestaltet haben, ist es möglich, es weiter ohne irgendwelche Begrenzungen zu verwenden. Ein 2D Spitzenentwurf ist sicher eine tolle Sache, aber wenn ein Klient sagt, er möchte den Sichtwinkel ändern oder einen Stück mehr von der linken Seite sehen? Im Fall des gezeichneten 2D Entwurfs sollte das eine Aufzeichnung von einem neuen Bild und eine Mehrarbeit bedeuten. Bei einer 3D Szene reicht es nur, die Kamera zu verschieben und auf die Ausrechnung des neuen Bildes zu warten. Es ist also viel weniger Arbeit nötig und auch die eigene Zeit ist trotz der Ausrechnung markant kürzer. Die 3D Modelle garantieren Erhaltung von allen Proportionen und Verhältnissen in allen Winkeln und Sichten.

Eine Gestaltung eines 3D Modells dauert länger und kostet mehr finanziellen Mittel, aber kehrt sich bei nachfolgenden Arbeiten mit dem Modell vielmals zurück – bei Änderungen der Sichtwinkel, verwendeten Materialarten, Objektsformen usw. Sobald ein Modell einmal gestaltet ist, gibt es kein Limit der Bildanzahl, weil diese zwar eine Zeit für Ausrechnungen brauchen, aber keine Arbeit von Grafikern. Ein 3D Grafik muss nur die Kameras einstellen und gehörige Änderungen durchführen, ihrer Umfang aber viel kürzer als die lange, für Gestaltung einer 2D Visualisierung nötige Zeit ist. Falls jemand doch lieber eine gezeichnete Form möchte, schaffen heutige Programme auch eine reale 2D Stilisierung, wobei sie die 3D Grundattribute und Formen bewahren.

 

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